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Der Online-Musikdienst Napster ist nun auch in der Schweiz verfügbar. Über die Plattform können User gegen eine monatliche Gebühr Musik abspielen und herunterladen.

Das Angebot umfasse über 20 Millionen Songs, teilte Napster am Dienstag mit. Der Schritt ist Teil der Expansionsstrategie des Unternehmens: In Europa war der Streaming-Dienst bislang lediglich in Deutschland und Grossbritannien verfügbar. Nun kommen - neben der Schweiz - 13 weitere Länder hinzu.

Napster war Ende der 1990er Jahre als Musiktauschbörse gegründet worden und hatte zeitweise mehr als 60 Millionen Nutzer. Die Plattform geriet aber schon bald in Konflikt mit der Musikindustrie, die ihre Urheberrechte verletzt sah. Unter einer Serie von Klagen brach Napster 2001 zusammen.

Später ging die Seite unter einem neuen Besitzer als legaler Musikdienst wieder online. Heute können die User nicht mehr gratis Lieder tauschen, sondern bezahlen einen monatlichen Beitrag - in der Schweiz kostet das Abonnement knapp 13 Franken, in Deutschland rund 8 Euro. Das Angebot ist laut dem Unternehmen auch auf Smartphones und Tablets verfügbar.

Wachstumsmarkt

"Streaming-Dienste haben derzeit bessere Wachstumsraten als Angebote mit A-la-Carte-Downloads", sagte Napster-Europachef Thorsten Schliesche gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur dpa.

Auf das Feld stossen inzwischen auch die grossen Player der Mobilfunk-Branche vor. So startete Google vor wenigen Wochen einen Abo-Dienst zunächst in den USA.

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SDA-ATS