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Rüsselsheim - Die Sanierung von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall steht, nur die Konzernmutter General Motors (GM) muss noch zustimmen. In Europa haben alle Gremien den Vereinbarungen zwischen Management, Gewerkschaft und Betriebsrat zugestimmt.
Dies sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Rundschau". Die Zustimmung des GM-Verwaltungsrates werde in Kürze erwartet.
Die Zusage der Beschäftigten, sich mit Beiträgen von jährlich 265 Mio. Euro bis 2014 an der Sanierung des europäischen Autogeschäfts von GM zu beteiligen, war in Europa an die Erfüllung mehrerer Bedingungen bis 1. September 2010 geknüpft.
Dazu zählen unter anderem der Verzicht auf weitere Entlassungen bis Ende 2014, eine Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer und die Rückumwandlung der Adam Opel GmbH in eine Aktiengesellschaft. Details will Franz erst nennen, wenn GM den Plan angenommen hat.
Die Arbeitnehmerbeiträge werden auf einem Treuhandkonto geparkt. Sie fliessen erst, wenn das Unternehmen seine Versprechen erfüllt.
Opel/Vauxhall setzten im ersten Halbjahr mit rund 536'000 Fahrzeugen 4,5 Prozent weniger ab als 2009. Der Verlust summierte sich auf 637 Mio. Dollar. Auch im Gesamtjahr wird der Hersteller voraussichtlich noch rote Zahlen schreiben. Europaweit sollen rund 8000 der 48'000 Jobs wegfallen.

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SDA-ATS