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Zur Entschärfung der angespannten Lage im Jemen hat Präsident Ali Abdullah Saleh der Opposition am Sonntag erneut ein Gesprächsangebot gemacht. Die parlamentarische Opposition erteilte ihm aber sogleich eine Absage.

Die parlamentarische Opposition kündigte am Sonntag an, sich der Protestbewegung anzuschliessen. Gleichzeitig verweigert sie die Wiederaufnahme des Dialogs mit der Regierung. Dies gab die Oppositionsallianz in einer Erklärung bekannt.

Die Demonstrationen hielten auch am Wochenende an. Tausende gingen gegen die Regierung auf die Strassen. Am Sonntagabend wurde ein Demonstrant in der Hafenstadt Aden getötet, als die Streitkräfte das Feuer auf einen Protestmarsch eröffnete.

Auch in der Hauptstadt Sanaa gingen die Proteste gegen die Regierung weiter. Rund 3000 Studenten zogen durch die Stadt. Dabei verbrannten sie Fahnen der Regierungspartei und zerrissen Bilder von Präsident Saleh.

Am Vortag eröffneten Sondereinsatzkräfte der Polizei in Sanaa das Feuer auf die Demonstranten. Dabei wurde ein Mensch getötet, fünf wurden verletzt. Seit Beginn der Unruhen kamen damit insgesamt zwölf Menschen ums Leben, elf davon in Aden.

Bewaffnete Anhänger Salehs

Die Menschen zogen von der Universität in Sanaa zum Justizministerium. Sie forderten den Rücktritt des langjährigen Präsidenten. "Die Menschen wollen den Abgang des Regimes", skandierten sie. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Demonstranten vor und gab Schüsse in die Luft ab.

Auch Anhänger des Präsidenten, die mit Knüppeln und Messern bewaffnet waren, stellten sich der Menge entgegen. Beide Seiten bewarfen sich gegenseitig mit Steinen.

In Aden zogen sich die Sicherheitskräfte nach Angaben von Bewohnern am Samstag aus den Strassen zurück. Gruppen von Männern griffen Regierungsgebäude an und setzten sie in Brand, Polizisten oder Soldaten seien in der Hafenstadt aber nicht zu sehen gewesen.

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SDA-ATS