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Der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, soll weg: Dies fordern Exil-Iraner bei einer Demonstration nahe der französischen Hauptstadt Paris. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA LEADER'S OFFICE/LEADER'S OFFICE HANDOUT

(sda-ats)

Tausende oppositionelle Exil-Iraner haben am Samstag bei einer Veranstaltung nahe Paris ein Ende des Mullah-Regimes in der Heimat gefordert. Der Anwalt von Donald Trump, Rudy Giuliani erklärte, der US-Präsident werde die "diktatorischen Ayatollahs ersticken".

Maryam Rajavi, Chefin des in Paris ansässigen Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), sagte gemäss Mitteilung in Villepinte: "Ein Regimewechsel ist so nahe wie noch nie zuvor. Die Räder des Wandels haben sich zu drehen begonnen."

In den vergangenen sechs Monaten hätten iranische Bürger aller Nationalitäten und Ethnien trotz "maximaler Unterdrückung" gegen das Regime aufbegehrt", betonte Rajavi. "Wir wollen eine Gesellschaft aufbauen, die auf den Fundamenten von Freiheit, Gleichheit und Demokratie basiert."

Auch der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani hielt eine Rede vor der Konferenz des in Paris ansässigen NWRI, einem Dachverband von Exil-Iranern, die sich der Islamischen Republik widersetzen. Seine Hauptfraktion ist die Volks-Mujaheddin-Organisation des Iran (PMOI) ist, die einst von den USA und Europa als Terrorgruppe eingestuft worden war. Der Anwalt und enge Verbündete von Donald Trump erklärte der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, der US-Präsident werde die "diktatorischen Ayatollahs des Iran ersticken".

Giuliani: Sanktionen zielen auf Regimewechsel

Er deutete an, dass Trumps Massnahmen zur Wiedereinführung von Sanktionen direkt auf den Regimewechsel abziele. "Wir sind jetzt realistisch in der Lage, ein Ende des Regimes im Iran zu sehen", sagte Giuliani und verwies auf die jüngsten Proteste im Iran, die durch einen Währungsverfall ausgelöst wurden, nachdem Trump sich aus dem Nuklearabkommen von 2015 zurückgezogen hatte. "Wenn die grösste Wirtschaftsmacht aufhört, Geschäfte mit Ihnen zu machen, dann brechen Sie zusammen und die Sanktionen werden grösser, grösser und grösser", sagte er.

Die europäischen Länder, die den Iran-Atomdeal 2015 in Wien mit den USA, Russland und China unterzeichnet haben, halten jedoch an dem Abkommen fest. Sie argumentieren, es verhindere, dass der Iran waffenfähigen Kernbrennstoff entwickelt. Giuliani sagte indes, Europa sollte sich "schämen". "Dieser Präsident hat nicht vor, den Freiheitskämpfern den Rücken zu kehren." Die Appeasement-Politik sei vorbei.

In Teheran hatte bereits zuvor der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, erklärt, dass Trump mit jedem Versuch scheitern werde, das iranische Volk gegen das herrschende System aufzuwiegeln. "Sie wollen durch Druck auf die Wirtschaft die Iraner gegen ihre Führung aufbringen, aber das haben schon sechs US-Präsidenten vor ihm versucht und mussten aufgeben", sagte Khamenei auf seiner Website.

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SDA-ATS