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Segeln - Das dramatische Duell um den 34. America's Cup ist entschieden. Das US-Team Oracle triumphierte in der Finalissima der Best-of-17-Serie gegen den Herausforderer Team New Zealand und gewinnt mit 9:8.
Die Segler aus Neuseeland um Skipper Dean Barker konnten die bemerkenswerte Aufholjagd der Crew um Jimmy Spithill auch im letztmöglichen Moment nicht stoppen. Im Gegenteil: Team Oracle wehrte in der 19. und letzte Regatta auch den achten Matchpunkt souverän ab. Die Amerikaner hatten zum Schluss den schnelleren Katamaran und nutzten dies gnadenlos aus. Dabei machten die Neuseeländer alles richtig. Sie gewannen den Start und verteidigten die Führung auf den Parcours mit dem Wind im Rücken.
Auf der Kreuz hingegen blieben sie gegen Oracle chancenlos. Die Amerikaner holten Wende um Wende auf und waren auf dem Amwind-Kurs um eine halbe Minute schneller. Unter diesen Voraussetzungen nützt auch das beste Taktieren nichts mehr. Die Finalissima, die bei starken Winden um die 20 Knoten stattfand, war gelaufen. Auf dem Weg Richtung Ziel bot sich den Neuseeländern keine Gelegenheit mehr, um aufzuschliessen. Im Ziel betrug der Rückstand 44 Sekunden.
Erst zum dritten Mal in der 162-jährigen Geschichte in der Auseinandersetzung um die älteste Sporttrophäe der Welt (1851), um die stets gekämpft wird, ging die Serie über die volle Distanz: 1920 setzte sich die amerikanische Jacht Resolute 3:2 gegen die britische Shamrock IV durch, 1983 beendete Australia II dank der Innovation mit einem Flügelkiel die 132-jährige Dominanz der Amerikaner mit einem 4:3-Sieg über Liberty.
Der Oracle-Boss und Milliardär Larry Ellison, der nach einem zermürbenden Rechtsstreit und einem anschliessenden Duell gegen Alinghi 2010 die Silberkanne zurück in die USA brachte, darf die Trophäe behalten und wird im Segelsport weiterhin den Ton angeben. Ellison schuf eine Formel 1 auf dem Wasser und dürfte den Cup weiterhin in diese Richtung steuern. Team Oracle hatte im Vorfeld als Favorit gegolten, stand aber von Beginn an mit dem Rücken zur Wand. Die ersten drei Regatten gingen klar verloren, hinzu kam ein Zweipunkteabzug wegen einer Bootsmanipulation in einer unterklassigen Serie.

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SDA-ATS