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Orascom steckt wegen Währungsturbulenzen in der Krise. (Archivbild eines Bauprojekts in Andermatt).

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Der Bau- und Hotelkonzern Orascom Development hat wie erwartet den Verlust im vergangenen Geschäftsjahr ausgeweitet. Unter dem Strich fehlen 196,4 Millionen Franken.

Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bereits vor einer Woche hat Orascom einen Verlust zwischen 105 Millionen Franken und 205 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Begründet wird die rote Zahl mit der Abwertung des ägyptischen Pfunds respektive den Neubewertungen der ägyptischen Tochtergesellschaften. Im Vorjahr betrug der Verlust noch 19,1 Millionen Franken.

Der Umsatz ging von 306,1 Millionen Franken auf 237,4 Millionen Franken zurück. Die Abnahme ist jedoch darauf zurückzuführen, dass Orascom kein Land verkaufte. Dies sei Teil der Strategie, heisst es in der Mitteilung. Für 2017 macht Orascom in der Mitteilung keine Angaben.

Zum Unternehmenskonstrukt des Investors Samih Sawiris zählt auch die Andermatt Swiss Alps (ASA), welche im Gotthardgebiet ein Luxusresort baut. Auch diese Gesellschaft schreibt rote Zahlen. Der Verlust von 36,1 Millionen Franken entspreche den Erwartungen, heisst es in einer separaten Mitteilung.

Über 90 Millionen Franken seien im vergangenen Jahr in Andermatt UR investiert worden, heisst es weiter. Damit belaufen sich die Investitionen auf 725 Millionen Franken. Die Gesellschaft befinde sich auf Kurs. Bereits 60 Prozent der fertigen und bewohnten Apartmenthäuser seien verkauft.

SDA-ATS

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