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Organisationen wehren sich gegen Sparmassnahmen bei IV-Lehrlingen

Behindertenorganisationen wehren sich gegen den drohenden Leistungsabbau der IV bei behinderten Jugendlichen. Der Bundesrat müsse allen behinderten Jugendlichen eine berufliche Grundausbildung garantieren, fordern sie mit einer Petition.

Mit der am Samstag lancierten Petition reagieren insieme, Cerebral und Procap auf drohende Sparmassnahmen des Bundesrates, wie sie am Montag mitteilten. Der Bundesrat wolle rund 50 Millionen Franken bei den IV-Anlehren einsparen.

So sollen die gekürzten Ausbildungen nur noch Jugendlichen bezahlt werden, die später einmal mindestens 855 Franken verdienen können. Das sei eine viel zu hohe Hürde für Menschen, die in einer geschützten Werkstätte arbeiteten, schreiben die Behindertenorganisationen. Die üblichen Löhne in den Werkstätten betrügen zwischen rund 350 und 900 Franken pro Monat.

"Zwei Drittel der momentanen Lehrlinge könnten die neuen Bedingungen nicht erfüllen und würden in einer beruflichen Sackgasse landen", warnen die Organisationen.

Die Sparmassnahmen waren ursprünglich im Rahmen der 6. IV-Revision vorgesehen. Da es für die Einsparungen bei der IV-Anlehre keine Gesetzesänderung braucht, kann der Bundesrat die nötigen Anpassungen von Verordnung und Kreisschreiben unabhängig der IV-Revision vornehmen.

Der zweite Teil der 6. IV-Revision kommt frühestens im nächsten Herbst vors Parlament. Die Sparmassnahmen bei der IV-Anlehre könnten aber bereits in diesem Sommer in Kraft treten, fürchten die Behindertenorganisationen.

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