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Duisburg - Nach der Massenpanik bei der Love-Parade in Duisburg mit 19 Toten wird die Veranstaltungsreihe beendet. Dies teilte der Organisator der Loveparade, Rainer Schaller, am Sonntag vor den Medien in Duisburg mit.
"Worte reichen nicht aus, um das Mass meiner Erschütterung zu erklären", sagte Schaller. "Mir ist alles daran gelegen, die Geschehnisse vollständig aufzuklären." Das bis dahin in Berlin ansässige Techno-Spektakel hatte 2007 erstmals im Ruhrgebiet stattgefunden. Im kommenden Jahr sollte die Veranstaltung in Gelsenkirchen Station machen.
An der Medienkonferenz sagte Detlef von Schmeling vom Polizeipräsidium Duisburg: "Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat sofort ein Ermittlungsverfahren eingeleitet." Zwei Strafanzeigen gingen bisher ein.
Die meisten Toten seien auf der westlichen Seite der Zugangsrampe gefunden worden. Unterdessen sind alle 19 Todesopfer identifiziert. Bei den Getöteten handelt es sich nach Angaben der Duisburger Polizei vom Sonntag um elf Frauen und acht Männer. Die Toten waren zwischen 20 und 40 Jahre alt. Sechs von ihnen seien Ausländerinnen und Ausländer, sie kamen aus den Niederlanden, Australien, Italien, China und Spanien.
Auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland zeigte sich erschüttert: "Die Trauer vermag ich nicht in Worte zu kleiden, dieses Unglück ist so entsetzlich, dass man es nicht in Worte fassen kann". Er warnte vor voreiligen Schuldzuweisungen. Die Staatsanwaltschaft müsse ermitteln, den Behörden seien Akten dazu übergeben worden

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SDA-ATS