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Zum sechsten Schweizer Vätertag am Sonntag haben die Organisatoren Geschichten über das Vatersein ins Zentrum gestellt. Vor allem in der Ost- und Zentralschweiz sowie in Zürich fanden verschiedene Veranstaltungen von und für Väter und ihre Familien statt.

Auf dem Programm standen beispielsweise Schreibstuben, Familienfeste oder ein Tanztheater, wie männer.ch, der Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen, mitteilte.

Ziel des diesjährigen Vätertages sei es, dass Männer, Frauen und Kinder von Erinnerungen an ihre Väter und Grossväter und vom Vatersein erzählten. Mit den Vätergeschichten will männer.ch einen "Gegenakzent zur oft problemorientierten Darstellung von Väterlichkeit" setzen.

"Neben den Aktionen rund um die Vätergeschichten haben in der ganzen Deutschschweiz viele kleine Veranstaltungen stattgefunden", sagte Ivo Knill von männer.ch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Spontane Aktionen

Er berichtete von spontanen "Quartierzmorge" oder Kochabenden, an denen junge Väter die Menus kochten, welche ihre Väter jeweils zubereitet hatten. Viele Väter unternahmen auch einfach etwas mit ihren Kindern, wie Koordinator Andreas Borter sagte.

"Der Vätertag gewinnt langsam an Boden", stellte Borter fest. Dieses Jahr hätten auch vermehrt Betriebe mitgemacht - etwa mit einer Väter-Aktionswoche im Vorfeld des Vätertages.

In der Schweiz existiert der Vätertag erst seit dem Jahr 2007. Im Gegensatz dazu gebe es in den deutschsprachigen Nachbarländern der Schweiz, in den Benelux-Staaten oder den USA seit 100 Jahren ein spezieller Tag zu Ehren der Väter, schreibt der Dachverband männer.ch, der den Tag in der Schweiz eingeführt hat.

SDA-ATS