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Zürich - Der sonnige und heisse Juli hatte auch Schattenseiten: Die Ozonwerte in der Ostschweiz haben in den letzten Wochen Rekordwerte erreicht. Unrühmliche Spitzenreiter sind das Linthgebiet und die Stadt Zürich.
An diesen Orten wurden Maximalwerte von fast 200 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. Dies liegt deutlich über dem zulässigen Grenzwert von 120 Mikrogramm. Dies teilte Ostluft, die Luftqualitätsüberwachung der Ostschweizer Kantone, am Donnerstag mit.
Im Juli verzeichnete das Ostluft-Messnetz bereits 18 Tage, an denen die Ozonkonzentration über dem Grenzwert lag. An den meisten Standorten dauerte die Überschreitung mehr als 100 Stunden. Seit Sommerbeginn waren es insgesamt 520 Stunden oder 44 Tage.
Die zahlreichen Gewitter, die immer auch frische Luft brachten, konnten die Ozonkonzentration jeweils zwar etwas senken, allerdings nur für kurze Zeit. Das einzige, was das Entstehen von Ozon verringere, sei die Reduktion der Ozon-Vorläufersubstanzen, also Stickoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC).
Stickoxide entstehen bei Verbrennungen, VOC bei unvollständigen Verbrennungen. Unvollständige Verbrennungen gibt es in erster Linie bei Zweitaktmotoren, beispielsweise in Rasenmähern, Laubbläsern und Rollern. Häufig sei deren Verbrennung so schlecht, dass man die unverbrannten Treibstoffanteile sogar rieche, schreibt Ostluft.
Auf anstrengende Tätigkeiten verzichtenBei solch hohen Ozonkonzentrationen hilft laut Ostluft nur noch individuelles Schutzverhalten: Auf anstrengende Tätigkeiten im Freien verzichten und diese wenn möglich an kühlere Orte abseits der Sonneneinstrahlung verlegen. Am tiefsten ist die Ozonbelastung am frühen Morgen oder in geschlossenen Räumen.
Ostluft überwacht die Luftqualität in den Kantone Zürich, Thurgau, St.Gallen, Schaffhausen, Glarus, Graubünden und beider Appenzell.

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SDA-ATS