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Der Präsident von Osttimor, Francisco Guterres, und seine Frau bei der Stimmabgabe für die Parlamentswahlen am Samstag.

KEYSTONE/EPA/ANTONIO DASIPARU

(sda-ats)

Sorgen über wachsende Armut haben in Osttimor die Parlamentswahlen bestimmt. Am Samstag waren die 1,2 Millionen Einwohner aufgerufen, neu über die 65 Sitze zu entscheiden.

21 Parteien traten an, doch es wird erwartet, dass die meisten Sitze an die aus der Unabhängigkeitsbewegung hervorgegangene Fretilin-Partei sowie den Nationalkongress für den Wiederaufbau Timors (CNRT) gehen werden. Offizielle Ergebnisse der ersten werden voraussichtlich erst am 6. August bekanntgegeben werden.

Der Wahlkampf verlief ohne Gewalt. Osttimor, das 2002 nach langem Kampf seine Unabhängigkeit von der indonesischen Besetzung erhielt, gilt als jüngste Demokratie Asiens.

Der südostasiatische Inselstaat zählt zu den ärmsten Ländern weltweit, 40 Prozent der Bevölkerung gelten als arm. "Die wichtigsten Themen für die Menschen in Osttimor sind Armut, Korruption und Arbeitslosigkeit", sagte der Politikwissenschaftler Julio Tomas Pinto von der Nationaluniverstiät.

Die Staatskasse ist stark abhängig von der Erdölproduktion, doch der von Öleinnahmen gespeiste 16 Milliarden Dollar schwere Staatsfonds trocknet Experten zufolge bald aus.

Osttimor war bis 1975 eine portugiesische Kolonie und wurde dann von Indonesien besetzt. Erst 2002 wurde die zwischen Indonesien und Australien gelegene Inselhälfte in die Unabhängigkeit entlassen. 2012 zogen die UNO-Friedenstruppen ab.

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SDA-ATS