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Sechs Monate nach der Präsidentschaftswahl und anschliessenden Unruhen in der westafrikanischen Republik Elfenbeinküste ist der Wahlsieger Alassane Ouattara am Samstag offiziell in sein Amt eingeführt worden.

Während der feierlichen Zeremonie in der Hauptstadt Yamoussoukro rief der neue Staatschef seine Landsleute zur Versöhnung auf. "Lasst uns den Frieden feiern, ohne den keine Entwicklung möglich ist", sagte Ouattara.

Er kündigte die Bildung einer "Einheitsregierung" an, in der die politische Klasse und die Zivilgesellschaft repräsentiert sein sollten. Zudem sollen noch vor Jahresende Parlamentswahlen abgehalten werden.

Einen besonderen Dank stattete der neue Staatschef dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy ab, dessen Truppen den Machtkampf mit Ouattaras Vorgänger Laurent Gbagbo entschieden hatten. "Sie sehen, dass alle Leute 'Danke Sarko' rufen", sagte der neue Präsident seinem Gast aus Paris. Die Menge feierte Sarkozy mit stehenden Ovationen.

Der Amtseinführung wohnten neben Sarkozy auch zahlreiche afrikanischen Staats- und Regierungschefs sowie UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bei. Die Zeremonie ist der offizielle Schlusspunkt der monatelangen Krise in der Elfenbeinküste nach der Präsidentschaftswahl Ende November.

Nach Angaben der Regierung starben bei den Gefechten zwischen den Anhängern der verfeindeten politischen Lager fast 3000 Menschen.

Amtsinhaber Laurent Gbagbo hatte sich nach der Wahlniederlage monatelang geweigert, seinen Posten zu räumen. Unterstützt von französischen Soldaten nahmen ihn Sicherheitskräfte Ouattaras Anfang April in Abidjan, dem Regierungssitz des Landes, fest. Wenig später wurde Ouattara zum Präsidenten erklärt und vereidigt.

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SDA-ATS