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Die Schweiz ist an den heute beginnenden Eiskunstlauf-EM in Moskau zum dritten Mal in Serie in allen vier Disziplinen vertreten. Besonders gespannt sein darf man auf die Auftritte von Alexia Paganini.

Seit dem Rücktritt von Sarah Meier nach dem EM-Titel 2011 ist der 14. Rang von Eveline Brunner im Jahr 2015 in Stockholm die beste Schweizer Klassierung an Europameisterschaften. Es würde nicht erstaunen, wenn Paganini diese Marke toppen würde. Von den 40 gemeldeten Läuferinnen haben bloss elf in dieser Saison eine höhere anerkannte Bestleistung wie die in den USA geborene und lebende 16-Jährige, die seit dieser Saison für die Schweiz läuft.

Der offizielle Bestwert von 155,98 Punkten gelang Paganini an der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf. Dabei bewies sie ihre mentale Stärke, ging es doch an diesem Wettkampf um ein Ticket für die Olympischen Spiele in Pyeongchang, das sie als Dritte souverän löste. Dabei war der Respekt vor der Aufgabe gross gewesen.

Bei ihrem Sieg in Zagreb erreichte die Schweizer Meisterin gar 162,67 Punkte, wobei sie in der Kür eine einwandfreie Kombination Dreifach-Lutz/Dreifach-Toeloop zeigte. Ohnehin liebt Paganini die Sprünge, sind diese sehr stabil. Insofern scheint eine Platzierung in den Top Ten durchaus im Bereich des Möglichen. Das Kurzprogramm der Frauen steht am Donnerstag im Programm, die Kür am Samstag.

Siebte EM-Teilnahme für Walker

Während Paganini vor ihrem Debüt an einem Grossanlass steht, sind es für Stéphane Walker bereits die siebenten Europameisterschaften. Der 27-jährige Walliser, dessen Traum von der erstmaligen Olympia-Teilnahme mit dem 9. Platz in Oberstdorf trotz grossen Hoffnungen platzte, muss am Mittwoch im ersten Wettkampfteil 13 Läufer hinter sich lassen, um die Kür der besten 24 zu erreichen. Das sollte er zum dritten Mal hintereinander schaffen, wenn er sein Potenzial ausschöpft. Seine beste EM-Klassierung ist der 17. Rang, den er 2014 und 2017 realisierte. Walker bereitet sich mit einem Praktikum in der Administration der Eisbahn in Brig bereits auf die Zeit nach dem Eiskunstlauf vor.

Bei den Paaren starten Ioulia Chtchetinina mit ihrem neuen Partner Mikhail Akulov für die Schweiz, im Eistanz Victoria Manni und Carlo Röthlisberger. Erstere dürfen sicher an der Kür teilnehmen, da nur 14 Paare gemeldet sind. Für Manni/Röthlisberger dagegen wird der Wettkampf nach dem Kurzprogramm wohl zu Ende sein.

Fernandez zum Sechsten?

Bei den Frauen wäre es keine Überraschung, wenn es zum dritten Mal in den letzten vier Jahren ein reines russisches Podest geben würde. Einzig der inzwischen 30-jährigen Italienerin Carolina Kostner ist zuzutrauen, erneut in die Phalanx der Einheimischen einzudringen. Im vergangenen Jahr stand sie als Dritte zum zehnten Mal auf dem EM-Podest (fünfmal zuoberst). Topfavoritin ist die 18-jährige Jewgenia Medwedewa, die in den vergangenen zwei Jahren zweimal WM- und EM-Gold gewann. Allerdings musste sie wegen einer hartnäckigen Fussverletzung auf den Grand-Prix-Final und die nationalen Meisterschaften verzichten.

Bei den Männern strebt der Spanier Javier Fernandez den sechsten EM-Titel in Folge an. Eine solche Serie hat bislang einzig der Österreicher Karl Schäfer geschafft, der zwischen 1929 und 1936 siebenmal hintereinander triumphierte. Grosse Abwesende in Moskau sind die deutschen Paarläufer Aljona Savchenko/Bruno Massot, die zu Gunsten einer optimalen Vorbereitung auf die Olympischen Spiele auf eine Teilnahme verzichten.

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SDA-ATS