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Interlaken - Die pakistanische Touristin, die am vergangenen Montag bei Interlaken beim Rodeln tödlich verunglückte, ist vor dem Unfall nicht vom Schlitten gestiegen. Sie wurde vom Rodel geschleudert. Das haben die ersten Ermittlungen ergeben.
Die 26-jährige Frau habe den Sicherheitsgurt am Start der Rodelbahn an der Heimwehfluh ordnungsgemäss angelegt und dieser habe auch einwandfrei funktioniert, heisst es in einer Mitteilung der Berner Untersuchungsbehörden vom Donnerstag. Ob der Gurt sitzt, sei vor dem Start der Frau kontrolliert worden.
Auf der Talfahrt habe sich der Gurt aus noch ungeklärten Gründen geöffnet, und deshalb sei die Verunfallte aus dem Rodel geschleudert worden. Die Frau wurde mehrere Meter von der Rodelbahn entfernt reglos aufgefunden und sofort reanimiert. Trotzdem erlag sie nach dem Transport ins Spital ihren Verletzungen.
Als Folge des tödlichen Unfalls schloss der Regierungsstatthalter von Interlaken-Oberhasli die Anlage vorläufig. Er ordnete auch eine vorzeitige Überprüfung der Anlage durch das Interkantonale Konkordat für Seilbahnen und Skilifte an.
Die ersten Untersuchungsergebnisse widersprechen der Hypothese des Geschäftsführers der Rodelbahn. Er hatte am Montagabend in der Sendung "10 vor 10" des Schweizer Fernsehens die Vermutung geäussert, die Frau müsse vor dem Unfall den Rodel verlassen haben und beim Abstieg zu Fuss verunfallt sein.

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SDA-ATS