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Der Tod des Chefs der pakistanischen Taliban, Hakimullah Mehsud, ist offiziell bestätigt worden. Sowohl das pakistanische Militärs als auch die Taliban teilten die Information am Freitagabend mit.

Mehsud ist offenbar am Freitag bei einem US-Drohnenangriff im Nordwesten Pakistans ums Leben gekommen, wie Informanten aus den Geheimdiensten und dem Militär zuvor berichtet hatten.

Es ist einer der schwersten Schläge gegen die pakistanischen Taliban, die unter ihrem Dach mehrere militante Gruppen versammeln, die nicht zu den Taliban im benachbarten Afghanistan gehören, mit ihnen aber verbündet sind. Erst im Mai war Mehsuds Stellvertreter bei einem Drohnenangriff getötet worden.

Hakimullah Mehsud war einer der meistgesuchten Männer Pakistans. Die USA hatten ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt.

Er soll unter anderem in einem Anschlag auf einen Stützpunkt in Afghanistan verwickelt sein, bei dem 2009 sieben CIA-Mitarbeiter getötet wurden. Mehsud hatte im August 2009 die Führung der pakistanischen Taliban übernommen, nachdem sein Vorgänger und Mentor Baitullah Mehsud ebenfalls bei einem Drohnenangriff getötet worden war.

SDA-ATS