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Nach dem Fund von Rüstungsgütern an Bord eines nordkoreanischen Schiffes hat die Verwaltung des Panamakanals eine Geldstrafe von einer Million Dollar verhängt. Bezahlen müssen diese der Kapitän und der Besitzer des Frachters.

Von dem Schiff sei eine Gefahr für den Kanal und die Mitarbeiter ausgegangen, teilte die Kanalverwaltung am Donnerstag mit. Das Schiff werde erst wieder freigegeben, wenn zwei Drittel der Summe gezahlt worden seien.

Die Besatzungsmitglieder müssen sich wegen Waffenhandels verantworten. Ihnen drohen bis zu zwölf Jahre Haft.

Der Frachter "Chong Chon Gang" war am 10. Juli im Panamakanal gestoppt und samt der 35-köpfigen Besatzung festgesetzt worden. Die mit Pjöngjang verbündete kubanische Regierung erklärte später, der nordkoreanische Frachter habe veraltete Waffen aus ihrem Land an Bord. Das zwischen Zuckerladungen versteckte Kriegsgerät aus sowjetischer Produktion, darunter Raketen, Luftabwehrsysteme sowie zwei MiG-21-Überschalljets, sollte in Nordkorea repariert und zurück nach Kuba gebracht werden.

Die Fracht verstiess nach Angaben der Regierung von Panama gegen die von den Vereinten Nationen verhängten Sanktionen gegen Pjöngjang. Diese waren als Reaktion auf das nordkoreanische Atomprogramm erlassen worden.

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SDA-ATS