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Papst Benedikt XVI. hat am Samstagabend gemeinsam mit tausenden Gläubigen die traditionelle Feier der Osternacht eröffnet. Dabei wird in der Vorhalle des Petersdoms das Osterlicht entzündet und in die zuvor dunkle Kirche gebracht.

Die Kerzen symbolisieren die Auferstehung Jesu, die von den Christen weltweit gefeiert wird. Im Zuge der mehrstündigen Zeremonie im Petersdom wollte das Oberhaupt der katholischen Kirche auch acht Erwachsene durch Taufe und Firmung in die Kirche aufnehmen.

Am Karfreitagabend hatte Benedikt am Kolosseum in Rom den traditionellen Kreuzweg gebetet. Am Sonntag will er vom Balkon des Petersdoms aus den traditionellen Ostersegen "Urbi et Orbi" ("Der Stadt und dem Erdkreis") erteilen.

Dazu werden auf dem Petersplatz in Rom zehntausende Gläubige erwartet. Vor dem Segen wird das Oberhaupt der katholischen Kirche die Ostermesse leiten. Der Segen "Urbi et Orbi" wird in mehr als 60 Sprachen erteilt, die Zeremonie wird in zahlreiche Länder übertragen.

Am Sonntagmorgen beginnen auch in Jerusalem die traditionellen Ostersonntagsfeiern.

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SDA-ATS