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Papst Benedikt XVI. hat am Samstag im Vatikan etwa 2000 Sinti und Roma empfangen - eine Premiere in der Geschichte des Kirchenstaats. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche würdigte dabei die "schmerzvolle" Geschichte der Roma, die "zu wenig anerkannt" werde.

Insbesondere erinnerte der Papst an die Vernichtung der Volksgruppe in den Konzentrationslagern der Nazis. Benedikt XVI. rief die Roma zugleich auf, sich gut zu integrieren und in Europa gemeinsam ein "neues Geschichtskapitel" zu schreiben.

Dabei seien Bildung, Arbeit und Unterkunft von entscheidender Bedeutung. Der Papst warnte vor "Sekten" und erklärte mit Nachdruck: "Die Kirche ist ein Haus für Euch alle".

An der Begegnung im Audienzsaal Paul VI. nahm auch eine katholische Roma aus Österreich teil, die die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und Bergen-Belsen überlebt hat.

Der Papst hörte ihren Bericht ebenso an wie den von zwei Jugendlichen, die in Roma-Lagern in Rom aufwuchsen und den einer aus der Slowakei stammenden Nonne. Zwei Drittel der teilnehmenden Sinti und Roma kamen aus Italien.

Einziger selig gesprochener Roma

Anlass für das Treffen war der 150. Geburtstag des Spaniers Ceferino Giménez Malla, den Papst Johannes Paul II. als bisher einzigen Angehörigen der Volksgruppe der Sinti und Roma 1997 selig gesprochen hatte.

Der 75-jährige Katholik Giménez Malla war im August 1936 während des Spanischen Bürgerkriegs von Republikanern erschossen worden, weil er sich für einen jungen Pater eingesetzt hatte.

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SDA-ATS