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Der Papst hat neue Kardinäle ernannt. Bei einer Messe im Petersdom in Rom bedauerte das Oberhaupt der katholischen Kirche die zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft.

Keystone/EPA/MAURIZIO BRAMBATTI

(sda-ats)

Papst Franziskus hat bei der Ernennung neuer Kardinäle vor der zunehmenden Spaltung in Kirche und Gesellschaft gewarnt. "Das Virus der Polarisierung und der Feindschaft dringt in unsere Art zu denken, zu fühlen und zu handeln ein" sagte Franziskus.

"Dagegen sind wir nicht immun, und wir müssen aufpassen, dass eine solche Haltung nicht unser Herz in Beschlag nimmt". Bei der Zeremonie im Petersdom setzte Franziskus den neuen Kardinälen das rote Birett auf.

Unter den 17 neuen Purpurträgern sind fünf Europäer, vier Nordamerikaner, zwei Südamerikaner, drei Afrikaner, zwei Asiaten und ein Ozeanier. Damit gibt es nun insgesamt 228 Kardinäle.

Als Zeichen der Solidarität des Papstes mit der kriegsleidenden Bevölkerung in Syrien gilt die Entscheidung, den Nuntius in Damaskus, Erzbischof Mario Zenari, zum Kardinal zu erheben.

Nach der Zeremonie wollte Franziskus mit den neuen Kardinälen seinen Vorgänger Benedikt XVI. im Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan besuchen.

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