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Papst Franziskus wird bei seinem Besuch in Genf eine Messe halten. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA ANSA/ANGELO CARCONI

(sda-ats)

Papst Franziskus wird bei seinem Besuch am 21. Juni in Genf eine Messe halten. Zudem wird der Heilige Vater eine Delegation des Bundesrats sowie den Präsidenten der Konferenz der Schweizer Bischöfe treffen und das Ökumenische Zentrum besuchen.

Dies hat der Schweizer Kardinal Kurz Koch am Freitag im Vatikan bekannt gegeben. Der Besuch des Papstes sei eine gute Gelegenheit für die Mitglieder des Ökumenischen Rats der Kirchen wie auch für die gesamte ökumenische Bewegung, neue Wege der Zusammenarbeit zu finden, so der Kardinal.

Auch wenn der Kanton Genf jedes Jahr Tausende Minister und mehrere Dutzend Staatschefs empfängt, erfordert der Besuch des Papstes im Juni besondere Vorbereitungen. Aufgrund der geplanten Messe wird die Genfer Polizei ein Sicherheitsdispositiv für Grossanlässe bereitstellen.

"Wir arbeiten eng mit dem Sicherheitsdienst des Bundes zusammen", sagte Jean-Philippe Brandt, Mediensprecher der Genfer Polizei, am Freitag. Der Sicherheitsdienst werde die Situation beurteilen und Empfehlungen abgeben. Diese werden womöglich Massnahmen wie Beton-Blöcke und Sicherheitskontrollen beinhalten.

Schon heute ist klar, dass der grösste Platz in der Stadt Genf - der Plainpalais - nicht für eine Messe genutzt werden kann. Zum Zeitpunkt des Papstbesuches am 21. Juni befinde sich auf diesem Platz die Fanzone für die Fussball-Weltmeisterschaft in Russland.

Grosse Erfahrung

Das Protokoll sieht vor, dass der Papst Franziskus von einer Delegation des Bundesrates sowie dem Präsidenten der Genfer Regierung empfangen wird, sagte Florence Noël, Mediensprecherin des Genfer Präsidialdepartements.

Genf verfügt mit dem Sitz der internationalen Organisationen über eine grosse Erfahrung bei Empfängen. Der Kanton empfängt jedes Jahr 2800 Minister und im Durchschnitt gegen hundert Staatsoberhäupter.

Der letzte Papstbesuch in der Schweiz datiert von 2004. Damals reiste Papst Johannes Paul II. nach Bern. Fast 70'000 Personen besuchten die Messe, die der Pontifex in deutscher Sprache hielt.

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