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Ein Porträt des emeritierten Papstes Benedikt XVI., das aus 17'000 Kondomen besteht, soll versteigert werden. Das gab die amerikanische Künstlerin Niki Johnson am Sonntag bekannt.

Ihr mehr als 200 x 150 Zentimeter grosses Kunstwerk wird derzeit in der "Portrait Society"-Gallerie in Milwaukee (US-Staat Wisconsin) gezeigt. Ein amerikanischer Aids-Aktivist hat bereits 20'000 Dollar geboten. Johnson will einen Teil des Verkaufserlöses an Aids-Organisationen spenden. Die Versteigerung läuft bis Ende Mai.

Sie wollte mit dem Kondombild zur Diskussion über sexuelle Aufklärung und Gesundheitsförderung beitragen, sagte Johnson am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Die 35-Jährige hofft, dass das Werk nach der Versteigerung an einem öffentlichen Ort ausgestellt wird.

Kontroverse Äusserung als Anlass

Die Idee war ihr im März 2009 gekommen, als sie Benedikts kontroverse Äusserung bei seinem Afrikabesuch hörte, Aids lasse sich nicht mit Kondomen besiegen, diese könnten das Problem vielmehr noch verschlimmern. Johnson stellte ihr Werk in jener Woche Ende Februar fertig, als der deutsche Papst seinen Rücktritt erklärte.

Von vorn sieht man dem goldgerahmten Kunstwerk mit dem Titel "Eggs Benedict" auf den ersten Blick nichts an. Es wirkt wie ein Mosaik aus bunten Knoten. Johnson zog die Präservative durch die Maschen eines Netzes, wie beim Teppichknüpfen. Auf der Rückseite ragen die ausgerollten Kondome aus dem Bild heraus. Mit Bündeln verschiedenfarbiger Kondome schuf die Künstlerin viele Farbnuancen.

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SDA-ATS