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Paris kündigt hartes Vorgehen gegen illegale Beschäftigung an

Dieser Inhalt wurde am 22. November 2009 - 12:46 publiziert
(Keystone-SDA)

Paris - Der französische Arbeitsminister Xavier Darcos hat einen "gnadenlosen Kampf" gegen die Beschäftigung illegaler Einwanderer und Schwarzarbeiter angekündigt. Unternehmen, die Illegale beschäftigen, sollen künftig geschlossen werden können.
"Die Präfekten werden diese neue Macht erhalten", sagte Darcos der Zeitung "Le Parisien". "Wir werden zu Strafen greifen, die an den Geldbeutel und das Ansehen der Firma gehen." Die Präfekten sind die Vertreter des Zentralstaates in den Landkreisen und Städten.
Etwa vier Prozent der Wirtschaftsleistung würden von Illegalen und Schwarzarbeitern erstellt, sagte Darcos. "Das entspricht dem Bildungshaushalt." Ihre Arbeitgeber sollen künftig Steuerprivilegien verlieren. Illegale, die ihre Stelle nach einer Kontrolle verlieren, sollen dagegen vorrangig alle ausstehenden Zahlungen bekommen.
Seit fünf Wochen streiken etwa 5500 Illegale in Frankreich für reguläre Aufenthalts- und Arbeitspapiere. Die meist aus Afrika stammenden Migranten erhalten Unterstützung von den Gewerkschaften und den Linksparteien.

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