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Fussball - Barcelona macht auf dem Weg in den sechsten Champions-League-Halbfinal in Serie einen grossen Schritt. Die Katalanen kommen im Hinspiel bei Paris St-Germain zu einem 2:2.
In der Schlussphase überstürzten sich die Ereignisse und entschädigten damit für die vorher schwache zweite Halbzeit. Zuerst gelang Zlatan Ibrahimovic der Ausgleich zum 1:1, der allerdings von einem Makel behaftet war (79.). Der Schwede, der sich im passiven Abseits befunden hatte, griff ins Spielgeschehen ein, als der Ball vom Pfosten zurücksprang, und das deutsche Ref-Gespann um Wolfgang Stark anerkannte das Tor fälschlicherweise.
Kurz vor Spielende schien sich die territoriale Überlegenheit der Katalanen doch noch in einem Sieg niederzuschlagen. PSG-Goalie Salvatore Sirigu holte ungestüm Alexis Sanchez von den Beinen und Xavi verwertete den Foulpenalty eiskalt. Xavi, einer von sechs Spaniern, die schon vor Wochenfrist mit der "Roja" in der WM-Qualifikation einige Kilometer nördlich gewonnen hatten, hatte schon den erneuten Sieg vor Augen, als in der vierten Minute der Nachspielzeit der im Rückspiel gesperrte Blaise Matuidi mit einem abgefälschten Ball den erneuten Ausgleich bewerkstelligte.
In der ersten Halbzeit erwiesen sich die Katalanen als Muster an Effizienz. Dani Alves schickte in der 38. Minute mit einem sehenswerten Aussenristpass Lionel Messi in die Tiefe und der Argentinier wurde derart sträflich allein gelassen, dass für einen Spieler seiner Klasse die Vollendung per Direktabnahme praktisch ein Kinderspiel darstellte. Für den vierfachen Weltfussballer des Jahres war es der achte Treffer in der diesjährigen Kampagne und der 59. in der europäischen Königsklasse. Damit fehlen ihm noch zwölf Tore zum Rekord von Raul.
Wenig später war für Messi unfreiwillig Schluss. Der Argentinier zog sich eine Fleischwunde am Knie zu, verharrte noch einige Minuten praktisch bewegungslos am Spielfeldrand und blieb nach der Pause in der Kabine. Seine Position nahm anschliessend Cesc Fabregas ein.
Die Pausenführung der Gäste war gemessen an den Torchancen eher schmeichelhaft. Die Einheimischen waren mit viel Elan in die Partie gestiegen, für die in der Hauptstadt gut und gerne eine Million Tickets hätte abgesetzt werden können. Die 45'000, die eine Karte ergattert hatten, sahen in der 5. Minute eine schöne Aktion von Ezequiel Lavezzi, der Abschluss des argentinischen Internationalen landete am Aussenpfosten. Noch vor Ablauf der ersten halben Stunde hatten Javier Pastore und zweimal Ibrahimovic mehrere sehr gute Möglichkeiten zum Führungstreffer.
Telegramm:
Paris St-Germain - Barcelona 2:2 (0:1). - Parc des Princes. - 45'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stark. - Tore: 38. Messi 0:1. 79. Ibrahimovic 1:1. 89. Xavi (Foulpenalty) 1:2. 94. Matuidi 2:2.
Paris St-Germain: Sirigu; Jallet, Alex, Thiago Silva, Maxwell; Beckham (70. Verratti), Matuidi; Lucas, Pastore (76. Gameiro); Ibrahimovic, Lavezzi (66. Ménez).
Barcelona: Victor Valdes; Dani Alves, Piqué, Mascherano (84. Bartra), Jordi Alba; Xavi, Busquets, Iniesta; Alexis Sanchez, Messi (46. Fabregas), Villa (80. Tello).
Bemerkungen: PSG ohne Thiago Motta (verletzt), Barcelona ohne Puyol, Adriano (beide verletzt) und Pedro (gesperrt). Verwarnungen: 18. Piqué (Foul). 62. Jordi Alba (Foul). 65. Matuidi (Foul/im Rückspiel gesperrt). 68. Beckham (Foul). 75. Mascherano (Foul/im Rückspiel gesperrt). 85. Dani Alves (Reklamieren). 86. Ibrahimovic (Foul). 89. Sirigu (Foul) 5. Pfostenschuss Lavezzi.

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SDA-ATS