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Wegen Problemen mit den Wahlunterlagen ist die Parlamentswahl in Nigeria auf Montag verschoben worden. Der Vorsitzende der Wahlkommission, Attahiro Jega, erklärte, viele Wahlkarten hätten die Wahllokale nicht rechtzeitig für die Abstimmung am Samstag erreicht. Einige Einzelstaaten stoppten daraufhin schon die Wahl.

Wenige Stunden vor Beginn des Urnengangs hatten Bewaffnete, vermutlich Islamisten, nahe der nördlichen Stadt Bauchi einen Polizeistützpunkt angegriffen.

Nach Angaben eines Polizeisprechers warfen die Angreifer Sprengsätze in die Wache, gaben Schüsse aus Handfeuerwaffen ab und entkamen unerkannt. Zu Toten oder Verletzten konnte der Sprecher keine Angaben machen.

Der Stützpunkt war 2009 schon einmal von Mitgliedern einer islamistischen Vereinigung angegriffen worden. Daraufhin kam es zu Protesten, bei deren Niederschlagung durch die Armee hunderte Menschen getötet wurden.

Bei einem weiteren Zwischenfall blieb bislang unklar, ob es sich um ein Unglück oder einen Anschlag handelte: An einem Kontrollpunkt des Militärs im Zentrum des Landes raste ein Tanklastwagen in eine Schlange wartender Fahrzeuge, kippte auf die Seite und ging in Flammen auf. Weitere Autos fingen dadurch Feuer. Nach einer ersten Schätzung der Polizei wurden etwa 50 Menschen getötet.

Präsidenten-Partei als Favorit

Mehr als 73 Millionen Nigerianerinnen und Nigerianer waren zur Stimmabgabe aufgerufen. Nach mehreren von Gewalt überschatteten Abstimmungen der jüngeren Vergangenheit galt die Wahl in dem bevölkerungsreichsten Staat Afrikas als Test für die Demokratie.

Als Favoritin galt die regierende Demokratische Volkspartei (PDP) von Präsident Goodluck Jonathan.

Eine Woche später, am 9. April, wählt Nigeria einen neuen Präsidenten. Die Entscheidung über die einflussreichen Gouverneure in den Bundesstaaten schliesst am 16. April den dreiwöchigen Wahlmarathon ab.

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Der Urnengang findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Grenzen zu den Nachbarstaaten wurden geschlossen, der Fahrzeugverkehr begrenzt. In den 120'000 Wahllokalen herrschte ein grosses Polizeiaufgebot.

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SDA-ATS