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Patrick Küng übt im Vorfeld des Weltcup-Auftakts vom Samstag in Sölden scharfe Kritik am Internationalen Skiverband. Der Abfahrts-Weltmeister bemängelt die Vermarktung und zu niedrige Preisgelder.

Für die Vermarktung sei zu wenig getan worden, zudem müssten die Preisgelder angehoben werden, fordert der Abfahrts-Weltmeister. Dafür, dass "wir unser Leben und unsere Gesundheit riskieren", sei die Entlöhnung nicht angemessen, findet Patrick Küng. Er verlangt, dass die Preisgelder anzuheben sind und auf alle Starter verteilt werden sollen. "Dem Skifahrer muss etwas übrig bleiben, sonst würde man den Sport nicht mehr machen."

Der 32-Jährige wünscht sich ausserdem ähnlich wie im Tennis mit der ATP eine Organisation, welche die Athleten vertritt und Einfluss ausübt. "Aber die Skifahrer sind wahrscheinlich zu blöd, so etwas zu schaffen." Man bringe nicht einmal alle Fahrer dazu, "ins gleiche Horn zu blasen und zu sagen: Ich starte oder nicht".

"Zu wenig Vermarktung"

Im Zentrum von Küngs massiver Kritik steht die FIS, bei der im Bereich Vermarktung zuletzt nicht viel gegangen sei. "Wenn man die Skirennen von heute und vor zehn Jahren vergleicht, ist das doch immer noch das Gleiche. Die Fahrzeit rechts unten, zwei Kommentatoren und sonst sehen wir nicht viel mehr Effekte. Da gibt es in anderen Sportarten schon wesentlich mehr, was gezeigt wird."

Küng verlangt zudem mehr Nachtrennen im Slalom und auch im Riesenslalom und mehr Rennen an Top-Orten wie Wengen, Kitzbühel oder Schladming. Auch ist der Glarner der Meinung, dass die Kombination "schon längst abgeschafft gehört".

Küng, der verletzungsbedingt seit Dezember kein Rennen mehr bestritten hat, tätigte diese inhaltlich gewiss nicht unberechtigten, teils jedoch wenig schmeichelhaften Aussagen bereits Ende Juli im Rahmen der "Road to St. Moritz 2017" eines Sponsors. Dabei unterhielt sich der Glarner im "Freien Fall", dem steilen Startabschnitt der WM-Abfahrt im kommenden Februar, mit der liechtensteinischen Skirennfahrerin Tina Weirather.

Kritik auch von Weirather

Anlässlich des Gesprächs unter zwei Athleten kritisierte auch Tina Weirather das FIS-Produkt Weltcup. Sie findet, dass "die Leute ein bisschen übersättigt sind, weil von Ende November bis Ende März an jedem Wochenende zwei bis drei Rennen" stattfänden. Stattdessen schlägt die Liechtensteinerin vor, "mal ein oder zwei Wochenenden komplett auszulassen. Ein Wochenende im Januar und eines im Februar. So würde man mehr Spannung erzeugen. Dass nicht einfach immer nur Skirennen kommen, sondern, dass man sich wieder darauf freut."

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SDA-ATS