Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Reiten - Am Mittwoch wird Paul Estermann als Ersatzreiter für die Olympischen Spiele in London selektioniert, am Donnerstag übernimmt der Luzerner die Führung an den Schweizer Meisterschaften in Schaffhausen.
Der Stilist aus Hildisrieden, der am vergangenen Sonntag seinen 49. Geburtstag gefeiert hat, beendete das Zeitspringen auf dem Griesbach wie neun weitere Konkurrenten ohne Abwurf und liess sich mit dem Franzosen-Hengst Maloubet du Temple die beste Zeit ohne Strafsekunden stoppen. Estermann nimmt daher nach der ersten von drei Teilprüfungen die Spitzenposition ein, knapp vor Werner und Theo Muff, die ebenfalls Luzerner Wurzeln haben.
Die deutlich schnellste Passage im extrem drehenden Zeitspringen über 14 Hindernisse drehte Kronfavorit Werner Muff mit dem erst achtjährigen Oldenburger Never Last. Der Olympiareiter aus Seuzach verschätzte sich aber am neunten Hindernis, einem in der Distanz nach dem zweiten Doppelsprung tückischen Oxer, und musste die Spitzenposition Paul Estermann wegen 16 Hundertsteln überlassen. Da die Rückstände gemäss Reglement auf das Spitzenpaar halbiert werden, sind 10 von 35 Starter innerhalb eines einzigen Springfehlers platziert, was für die zweite Finalprüfung am Freitag und den GP am Sonntag viel Spannung verspricht.
Einen geglückten Start verzeichneten neben Estermann und den Muffs auch Simone Wettstein, die letztjährige Bronzegewinnerin, Beat Mändli, der letztjährige Zweite, sowie Titelverteidiger Hansueli Sprunger und Claudia Gisler, die Meisterin von 2010.
Schaffhausen. Schweizer Meisterschaften. 1. SM-Teilprüfung. Elite. Zeitspringen (S/C, 4 Sek. pro Abwurf): 1. Paul Estermann (Hildisrieden), Maloubet du Temple, 83,87 (0 Strafsekunden), 0 SM-Punkte. 2. Werner Muff (Seuzach), Never Last, 84,04 (4), 0,08. 3. Theo Muff (Thundorf), Acomet, 84,54 (0), 0,34. 4. Simone Wettstein (Thundorf), Cash and Go, 84,89 (0), 0,51. 5. Roland Grimm (Niederbüren), Even to Heaven, 85,35 (0), 0,74. 6. Beat Mändli (Amriswil), Pezi, 85,61 (0), 0,87. 7. Hansueli Sprunger (Lausen/TV), Kepi de Valse, 86,20 (4), 1,17. 8. Corina Sorg (Wallisellen), Pentagon, 88,01 (0), 2,07. 9. Claudia Gisler (Seedorf), Touchable, 88,17 (4), 2,15. 10. Niklaus Schurtenberger (Lyss), Fardon, 91,87 (4), 4,00.

SDA-ATS