Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) rechnet in den nächsten Tagen nicht mit einem Hochwasser. Die Pegel der Jurarand-Seen und des Zürichsees werden aber weiterhin tiefer gehalten als üblich. Dies hat das Amt gemeinsam mit den betroffenen Kantonen beschlossen.

In Anbetracht der nach wie vor grossen Schneemengen in den Alpen könne ein Frühlingshochwasser weiterhin nicht ausgeschlossen werden, schreibt das BAFU in einer Mitteilung vom Freitag. Die Lage werde laufend beurteilt.

Damit ein Frühlingshochwasser entsteht, müssen drei Faktoren zusammentreffen: grosse Schneemengen in den hohen Lagen, eine längere Wärmeperiode mit starkem Anstieg der Nullgradgrenze in den Bergen sowie intensive, lang anhaltende Niederschläge.

Weil in den Alpen noch immer grosse Mengen Schnee liegen und die Temperaturen ansteigen, haben das BAFU und die Kantone entschieden, die Pegel der Jurarand-Seen (Neuenburger-, Bieler- und Murtensee) sowie des Zürichsees bis auf Weiteres leicht tiefer zu halten.

Damit sind grössere Speicherkapazitäten vorhanden, falls die Schneeschmelze von starken Niederschlägen begleitet wird. Diese Massnahme komme auch dem Hecht zugute, denn sie verhindere plötzliche Pegelschwankungen in der Laichzeit, schreibt das BAFU.

Der Bund rechnet damit, dass die für das Wochenende angekündigten Niederschläge im Tessin zu vorübergehenden Abflusserhöhungen in den Fliessgewässern sowie zu einem Anstieg der Wasserstände des Lago Maggiore und des Luganersees führen.

SDA-ATS