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Zünglein an der Waage: US-Vizepräsident Mike Pence wird in den USA bei der Abstimmung zur Steuerreform gebraucht - daher verschiebt er seine Nahostreise. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/ALEX BRANDON

(sda-ats)

US-Vizepräsident Mike Pence hat seine Reise nach Ägypten und Israel wegen der geplanten Abstimmung über die Steuerreform im Kongress verschoben. Er wolle stattdessen im Januar dorthin reisen, teilte das Weisse Haus am Montagabend (Ortszeit) mit.

Pence wollte zwei Wochen nach der Kehrtwende seines Landes in der Jerusalem-Politik in den Nahen Osten reisen. Erste Station sollte am Dienstag die ägyptische Hauptstadt Kairo sein, wo ein Treffen mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi geplant war.

Am Mittwoch sollte Pence nach Jerusalem weiterreisen. Dort wollte er Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu treffen und eine Rede vor dem israelischen Parlament halten.

US-Präsident Donald Trump hatte wütende Reaktionen in der muslimischen Welt ausgelöst, als er Anfang Dezember Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte. Aus Protest sagten mehrere Gesprächspartner auf arabischer Seite Treffen mit Pence ab - unter anderem Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

Der Zeitplan war allerdings wegen der Abstimmung zur US-Steuerreform zu knapp. Zuerst soll das Abgeordnetenhaus über die Pläne der Republikaner abstimmen. Danach steht als letzter Schritt die Abstimmung des Senats an, der zweiten Kammer des Kongresses. Dort haben die Republikaner aber nur eine sehr dünne Mehrheit. Ausserdem wird Senator John McCain wegen einer Erkrankung nicht teilnehmen. Bei einem Gleichstand von 50 zu 50 Stimmen gäbe Pence' Stimme den Ausschlag.

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SDA-ATS