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Pensionskassen laut Studie mit relativ effizientem Anlageverhalten

Dieser Inhalt wurde am 04. November 2009 - 11:26 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Schweizer Pensionskassen investieren laut einer Studie der sCredit Suisse ihr Kapital relativ effizient. Mit ihren Anlageergebnissen im Börsen-Krisenjahr 2008 platzierten sie sich international gesehen im "besseren Mittelfeld".
Pensionskassen in Ländern wie Irland, den USA oder Kanada waren weit stärker von der Börsenbaisse betroffen, weil dort die Institute über einen hohen Aktienanteil verfügen, wie es in der am Mittwoch veröffentlichten CS-Studie heisst.
Die Schweizer Pensionskassen könnten sich gemäss den Experten besonders bei der Allokation der Anlagen verbessern, also der Verteilung der Gelder auf verschiedene Vermögensklassen. Damit liesse sich bei gleichem Risiko eine bessere Rendite erzielen.
Trotz der Finanzmarktkrise sollten die Vorsorgeeinrichtungen laut der CS-Studie bei ihrer Anlagestrategie weiterhin auf die moderne Portfoliotheorie setzen. Kritiker sagten, das Prinzip der Diversifikation habe nicht funktioniert.
Doch auch im 2008 hätten Obligationen ein Plus von 9 Prozent erzielt, während Aktien einen Drittel eingebüsst hätten, betonen die Autoren. Zudem sei bei der Portfoliotheorie die langfristige Perspektive entscheidend, nicht der Blick auf einzelne Krisenjahre.

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