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Im Duell der schnellsten Schweizerinnen über 400 m Hürden überzeugen in Genf Petra Fontanive und Lea Sprunger mit persönlichen Bestzeiten. Kariem Hussein und Mujinga Kambundji unterbieten WM-Limiten.

Das Rennen der Langhürdlerinnen war aus Schweizer Sicht der Höhepunkt des internationalen Meetings AtletiCAGenève. Petra Fontanive (TV Unterstrass) und Lea Sprunger (COVA Nyon) lieferten sich im Stadion "Bout-du-Monde" ein packendes Duell auf Augenhöhe. Am Schluss lag die Zürcherin Fontanive mit 54,56 Sekunden sieben Hundertstel vor der Waadtländerin Sprunger und lief die drittbeste Zeit einer Europäerin in diesem Jahr.

"Ich kann nicht glauben, dass ich eine solche Zeit gelaufen bin", sagte Petra Fontanive, die Ende letzter Saison noch an Rücktritt gedacht hatte. Sprunger sagte: "Ich büsste an der neunten Hürde Zeit ein. Das zeigt mir, dass ich noch schneller sein kann."

Hussein mit Saisonbestzeit

Auch das 400-m-Hürdenrennen der Männer bot Spektakel. Kariem Hussein (LC Zürich) warf sich nach 49,02 Sekunden ins Ziel und realisierte als Zweiter seines Laufs eine Schweizer Saisonbestzeit. Der letztjährige EM-Dritte war 32 Hundertstel schneller als am Pfingstmontag im deutschen Rehlingen, wo er die WM-Limite erstmals unterbot. Seinen nächsten Einsatz hat Hussein am kommenden Donnerstag beim Diamond-League-Meeting in Oslo.

Einen zufriedenen Eindruck machte nach dem 200-m-Rennen Mujinga Kambundji. Die Bernerin gewann ihre Serie in 23,03 Sekunden, womit sie die Limite für die WM um sieben Hundertstel unterbot. Einen Sieg feierte auch die 4x100-m-Staffel der Frauen mit Cornelia Halbheer, Samantha Dagry, Mujinga Kambundji und Salomé Kor in 43,35 Sekunden. Die Männer-Staffel (Suganthan Somasundaram, Pascal Mancini, Alex Wilson, Sylvain Chuard) schied aus, weil Wilson von einem Gegner der Stab aus der Hand geschlagen wurde.

SDA-ATS

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