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Berlin - Für Joachim Gauck war es noch einmal der grosse Abgang. Als Altrocker Peter Maffay beim Sommerfest des neuen deutschen Bundespräsidenten in Berlin das Lied "Über sieben Brücken musst du gehn " intonierte, hielt es den Ex-DDR-Dissidenten nicht mehr an seinem Platz.
Er sprang auf die Bühne und sang unter grossem Beifall des Publikums den Refrain des Freiheitslieds zusammen mit Maffay ins Mikrofon. Der neue Bundespräsident Christian Wulff würdigte anschliessen den spontanen Auftritt von Gauck: "Das ist Empathie, besser kann man die Einheit nicht leben.".
Das Lied aus den 70ern stammt von der DDR-Band "Karat" und wurde von Maffay übernommen. Gauck war der Präsidentenkandidat von der rot-grünen Oppositions-Koalition gewesen. Wulff war von den Regierungsparteien CDU/CSU und FDP nominiert worden.
Beide hatten bei einer Begegnung noch vor der Wahl vereinbart, dass sie gemeinsam an dem traditionellen Bundespräsidenten-Fest im Garten von Schloss Bellevue teilnehmen wollten, egal wer gewinnt. Gauck hielt sich daran und wurde vom neuen Bundespräsidenten und vom Publikum mit Beifall begrüsst.

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SDA-ATS