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Einfach, melodiös und präzise: Der Schreibstil des Schweizer Autors Peter Stamm ist preisgekrönt. Ab sofort ist der 49-Jährige neuer Stadtschreiber der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.

Als solcher darf er in der Stadtschreiberwohnung im Mainzer Gutenberg-Museum wohnen und gemeinsam mit dem ZDF eine Dokumentation zu einem Thema seiner Wahl produzieren. Erste Pläne reifen bereits: "Es kann sein, dass mein Film etwas mit Malerei zu tun haben wird", sagte Stamm, der am Freitagnachmittag in sein Amt eingeführt wurde.

Stamm erhielt den mit 12'500 Euro dotierten Stadtschreiber-Literaturpreis von ZDF, 3sat und der Stadt Mainz. ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler, Oberbürgermeister Michael Ebling und Kulturdezernentin Marianne Grosse begrüssten den Winterthurer im Rathaus als 29. Mainzer Stadtschreiber.

"Stamms Texte zeichnen sich durch ebenso einfache wie melodiöse und präzise Sätze aus", sagte Himmler. "Kein Wort zu viel, aber auch kein Wort zu wenig. Stamm ist ein Meister der Ökonomie."

Zusammenwirken von Literatur und TV

Der Stadtschreiber-Literaturpreis wird seit 1984 jährlich an Schriftsteller verliehen, die sich um die deutschsprachige Literatur verdient gemacht haben und sich um das Zusammenwirken von Literatur und Fernsehen bemühen. Stamms Vorgängerin im Amt war 2012 die österreichische Schriftstellerin Kathrin Röggla.

Bekanntgeworden war Stamm 1998 mit seinem Debütroman "Agnes", einer verwickelten Liebesgeschichte zwischen einem Autor und einer Physikstudentin. Es folgten der Erzählband "Blitzeis" (1999), die Romane "Ungefährliche Liebschaft" (2001), "An einem Tag wie diesem" (2006) sowie die Erzählsammlungen "Wir fliegen" (2008) und "Seerücken" (2011).

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SDA-ATS