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Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen ist im vergangenen Jahr vom Einbruch der europäischen Märkte hart getroffen worden. Die weltweiten Autoverkäufe der Firma sanken um 16,5 Prozent auf 2,97 Millionen Wagen, wie der Hersteller am Mittwoch mitteilte.

Vor allem die angesichts der Schuldenkrise gesunkene Nachfrage in südeuropäischen Ländern habe zu dieser Entwicklung geführt.

In Frankreich wurden im abgelaufenen Jahr insgesamt 1,9 Millionen Autos neu zugelassen. Das sind rund 14 Prozent weniger als 2011. Letztmals waren im Heimmarkt 1997 weniger Fahrzeuge abgesetzt worden. In Spanien waren es 14,9 Prozent und in Italien sogar 20,9 Prozent weniger verkaufte Fahrzeuge.

Als weiteren Grund für den Rückgang nannte Peugeot das 2012 verhängte Embargo gegen den Iran. 2011 seien auf diesem Markt noch 457'900 Fahrzeuge abgesetzt worden.

Für das angelaufene Jahr prognostiziert der französische Autobauer eine weitere Schrumpfung des europäischen Automarktes, und zwar um drei bis fünf Prozent. "Das Jahr 2013 wird noch schwieriger in Europa", sagte Markenchef Frédéric Saint-Geours. Ein Absatzziel nannte Peugeot nicht.

Chinesischer Markt wächst

Die Verkäufe in China dagegen legten den Angaben zufolge um 9,4 Prozent auf 442'000 Fahrzeuge zu. Der Konzern will bis 2015 die Hälfte seines Absatzes ausserhalb Europas erzielen, wie Peugeot bekräftigte. 2012 wurden in Europa noch 62 Prozent der Fahrzeuge abgesetzt.

Helfen soll dabei unter anderem ein zweites Gemeinschaftsunternehmen in der Volksrepublik, dem weltweit grössten Automarkt. Doch auch im fernen Osten dürfte sich das Wachstum Experten zufolge in diesem Jahr abschwächen.

Werk bei Paris schliesst

Peugeot steckt seit längerem tief in der Krise und schliesst deshalb ein Werk bei Paris. Im Februar 2012 hatten Peugeot und die Opel-Mutter General Motors eine strategische Allianz geschlossen. GM stieg mit sieben Prozent bei den Franzosen ein. Seither wird über eine Fusion von Europas Nummer zwei und Opel spekuliert.

Sowohl Peugeot als auch Opel schreiben rote Zahlen. Die Zusammenarbeit mit der General-Motors-Tochter fällt deutlich kleiner aus als anfangs gedacht.

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SDA-ATS