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Das grosse Bienensterben vom vergangenen Sommer in der Liechtensteiner Gemeinde Eschen ist nicht restlos aufgeklärt worden. Untersuchungen ergaben aber, dass ein Pflanzenschutzmittel im Spiel war.

Tausende Bienen waren Mitte Juli im Fürstentum verendet. Mehrere Völker aus verschiedenen Bienenständen der Gemeinde Eschen waren nachweislich durch ein Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonicotinoide stark geschädigt worden.

Die für das Bienensterben verantwortliche, mit Neonicotinoiden behandelte Frucht beziehungsweise Kultur sei jedoch nicht ermittelt worden, teilte das Liechtensteiner Amt für Lebensmittelkontrolle am Donnerstag mit.

Der Honig des hauptsächlich betroffenen Bienenstandes erwies sich als frei von jeglichen Pestizidrückständen. Die betroffenen Bienenstände werden im nächsten Frühjahr im Hinblick auf Spätschäden erneut unter die Lupe genommen.

Pestizide werden immer wieder mit Bienensterben in Zusammenhang gebracht. Wissenschaftler in der Europäischen Union schrieben in einer im Frühling publizierten Studie, es gebe zunehmende Beweise für die negativen Auswirkungen auf andere Organismen durch Neonicotinoid-Insektizide.

Dem Bericht zufolge sind vom Einsatz der Insektizide nicht nur Honigbienen, sondern auch Motten und Schmetterlinge betroffen, die ebenfalls Pflanzen bestäuben. Auch auf insektenfressende Vögel hätten die Pestizide Auswirkungen.

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SDA-ATS