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Pharmazulieferer Lonza muss sparen und baut Stellen ab

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2009 - 09:36 publiziert
(Keystone-SDA)

Basel - Die Krise hat im dritten Quartal den Basler Pharmazulieferer Lonza so stark erwischt, dass er ein Sparpaket schnürt: Die Kosten sollen bis zu 80 Mio. Fr. sinken; 450 Stellen werden abgebaut. Der Jahresgewinn dürfte um rund 80 Mio. auf 360 Mio. Fr. sinken.
Als Grund für die Umsatzeinbussen nennt das Unternehmen in einer Medienmitteilung eine Häufung von Abbestellungen, Verschiebungen sowie Preis- und Mengenreduktionen. Nach einem Betriebsergebnis (EBIT) im Vorjahr von 441 Mio. Fr. erwartet Lonza nun für 2009 noch 360 bis 380 Mio. Fr. - abzüglich Umstrukturierungskosten.
Das Sparpaket soll innert einem bis anderthalb Jahren 60 bis 80 Mio. Fr. Minderausgaben bewirken. Neben Optimierungen von Abläufen steht laut einem Sprecher ein Stellenabbau an, der mit rund 450 Jobs weltweit rund fünf Prozent der Belegschaft entspricht. Trotz einer Fluktuation von sieben Prozent seien Entlassungen nicht auszuschliessen.
Ferner wird die Geschäftsleitung von sieben auf sechs Köpfe verkleinert. Dabei profitiert man vom Abgang der Personalchefin; ihr Posten wird nicht mehr besetzt und ihre Aufgaben weitergegeben. Zudem sollen die Investitionen um einen Fünftel heruntergefahren werden.

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