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Der Spitzenschwinger Philipp Laimbacher (35) erklärt seinen Rücktritt. Der Schwyzer zieht sich als fünffacher Eidgenosse und nach insgesamt 96 Kranzgewinnen zurück.

Am Ende von Laimbachers Karriere stand eine Verletzung. Ende Oktober unterzog er sich einer Operation an der linken Schulter und entschied sich danach, sich als aktiver Schwinger zurückzuziehen. Die Verletzung, die er Anfang Juli erlitten hatte, hinderte ihn an der Umsetzung seiner letzten grossen Ziele, der Teilnahme am Unspunnen-Schwinget und dem Erreichen der Hunderter-Marke bei den Kranzgewinnen.

Der Abschluss war symptomatisch für Laimbacher, dessen Karriere immer wieder durch Verletzungen und Rückenprobleme beeinträchtigt war. Trotzdem war er während vielen Jahren das Aushängeschild des Innerschweizer Verbandes. Er entschied 37 Feste für sich, 20 davon mit Kranzvergabe. Am Eidgenössischen 2004 in Luzern klassierte er sich als Zweiter, und beim Kilchberger Fest 2014 erreichte er den Schlussgang.

Philipp Laimbacher ist seit längerem der erste der über 30 Jahre alten Spitzenschwinger, der zurückgetreten ist. Die weiteren Athleten der goldenen Generation mit den Jahrgängen 1982 bis 1988 werden nach den derzeitigen Stand auch nächste Saison und voraussichtlich bis zum Eidgenössischen Fest 2019 in Zug aktiv sein. Zu ihnen zählen unter anderen Daniel Bösch, Matthias Sempach, Matthias Glarner, Christian Stucki, Bruno Gisler, Christoph Bieri und Mario Thürig. Auch Schwingerkönig Arnold Forrer und der ehemalige Unspunnensieger Martin Grab, mit 39 respektive 38 Jahren noch wesentlich älter, setzen ihre Karrieren fort.

Nach den Rücktritten von Ivo Laimbacher Ende 2013 und von Adi Laimbacher im Sommer 2015 ist keiner des illustren Brüder-Trios aus dem Kanton Schwyz mehr aktiv.

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SDA-ATS