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Pilatus übergibt ersten PC-24-Jet an Kunden in den USA

"World's First PC-24" steht auf dem Jet aus dem Hause Pilatus: Das Unternehmen PlaneSense hat in Colorado den ersten Flieger der neuen Reihe erhalten.

Pilatus

(sda-ats)

Nach rund zwölf Jahren Arbeit am neuen Businessjet hat der Flugzeugbauer Pilatus den ersten PC-24 einem Kunden übergeben. Aus den Händen von CEO Markus Bucher erhielten die Verantwortlichen des Flugzeug-Sharing-Unternehmen PlaneSense in Colorado die Schlüssel.

Es ist der erste von sechs PC-24-Jets, den das Unternehmen bestellt hat. Das Flugzeug trägt die Seriennummer 101, wie Pilatus am Donnerstag mitteilte. PlaneSense hat seit 22 Jahren eine Partnerschaft mit dem Flugzeugbauer aus Stans.

Der PC-24 ist das erste Düsenflugzeug, das die Pilatus Flugzeugwerke herstellen. Er bietet je nach Ausbau bis zu zehn Personen Platz und hat eine Reichweite von rund 3600 Kilometern. Das 17 Meter lange Geschäftsflugzeug mit grosser Frachtluke soll auch auf kurzen Sand- und Schotterpisten starten und landen können. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 815 Stundenkilometer.

Mit dem PC-24 habe PlaneSense ein weiteres Angebot für Kunden, die etwa Inseln wie die Bermudas anfliegen wollten, heisst es in der Mitteilung. Der Jet werde in den USA, Kanada, auf den Bermudas, den Bahamas und in der Karibik eingesetzt.

Über 500 Millionen Franken investiert

Der Flieger werde vorerst eine kurze Tour durch die USA und zu internationalen Zielen absolvieren. Dabei soll er seine Fähigkeiten etwa auf höher gelegenen Flughäfen unter Beweis stellen.

Im Jahr 2018 sollen insgesamt 23 der 84 bestellten PC-24 an Kunden in der ganzen Welt ausgeliefert werden. Pilatus hatte das Projekt vor vier Jahren erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Intern wurde am Super Versatile Jet schon seit elfeinhalb Jahren gearbeitet.

In das Programm investierte Pilatus weit über 500 Millionen Franken. Dazu kommen über 150 Millionen Franken, die Pilatus in Gebäude und modernste Maschinen am Werkplatz Stans gesteckt hat. In den USA investiert der Flugzeugbauer zudem in ein neues Werk für den Endausbau.

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