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Die zwei Piloten, die nach dem Absturz eines Helikopters der Luftwaffe am Mittwochabend im Maderanertal im Kanton Uri im Cockpit eingeklemmt wurden und erst am späten Abend geborgen werden konnten, befinden sich weiterhin im Spital. Sie erlitten mehrere Frakturen.

Der erste Pilot sei gegen 22 Uhr aus dem beschädigten Cockpit befreit worden, teilte die Schweizer Luftwaffe am Donnerstag mit. Mit Knochenbrüchen an Unter- und Oberschenkel sowie an der Hand wurde er mit einem Rega-Helikopter ins Spital geflogen.

Der zweite Pilot konnte gegen Mitternacht unterkühlt und mit gebrochenen Beinen gerettet werden. Beide Piloten seien stets ansprechbar gewesen, heisst es weiter.

Bei den verletzten Piloten handelt es sich um den Kommandanten und seinen Schüler. Beide sind erfahrene Heli-Piloten. Sie waren nach dem Absturz stundenlang im Wrack eingeklemmt. Schlechtes Wetter erschwerte die Bergungsarbeiten.

Flugbegleiter konnte Spital verlassen

Die dritte Person an Bord des abgestürzten Helikopters vom Typ Cougar, der Flugbegleiter, wurde schon am Nachmittag leicht verletzt mit einem Militärhelikopter ins Spital gebracht. Schon am Abend konnte er das Spital wieder verlassen.

Die Maschine der Schweizer Luftwaffe war am Mittwochnachmittag im Maderanertal abgestürzt. Der Unfall ereignete sich im Rahmen eines Umschulungskurses für Cougar-Helikopter. Die Piloten waren um 13.50 Uhr in Alpnach OW gestartet. Um 15.45 Uhr empfing die Rega ein Notsignal aus dem Helikopter.

Das Wrack konnte noch nicht geborgen werden. Einerseits müsse es vom militärischen Untersuchungsrichter, der seine Arbeit aufgenommen hat, untersucht werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Andererseits sind die Wetterverhältnisse ungünstig: Die Absturzstelle auf 2300 Metern Höhe ist tief verschneit.

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SDA-ATS