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Piraten haben im Arabischen Meer vor der Küste des Oman einen italienischen Frachter in ihre Gewalt gebracht. An Bord des 225 Meter langen Frachters "Rosalia D'Amato" befänden sich 22 Besatzungsmitglieder, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag.

Das Schiff war demnach auf dem Weg von Brasilien in den Iran. Zwei Piratenboote hätten den Frachter rund 400 Seemeilen (rund 740 Kilometer) vor der Küste des Oman attackiert.

Im Indischen Ozean wurde zudem ein südkoreanisches Containerschiff von Piraten attackiert, wie das Aussenministerium des Landes mitteilte. Die Piraten hätten den Frachter vermutlich in ihre Gewalt gebracht, sagte ein Ministeriumssprecher. Eine südkoreanische Fregatte sei auf dem Weg zu dem Frachter.

Nach Angaben des Reeders Hanjin Shipping befand sich die "Hanjin Tianjin" mit 14 südkoreanischen und sechs indonesischen Besatzungsmitgliedern etwa 250 Seemeilen von der jemenitischen Insel Socotra entfernt nahe des Golfs von Aden, als der Frachter am Mittwochabend angegriffen wurde.

Der Frachter, der bis zu 6500 Container transportieren kann, befand sich auf dem Weg nach Singapur. Es gebe keinen Kontakt mehr zur Besatzung, erklärte die Reederei.

Vier Piraten getötet

Bei einem Angriff ausländischer Marinekräfte auf ein Piratenschiff vor der Küste Somalias sollen ausserdem mindestens vier Piraten getötet und sechs verletzt worden sein. Das sagten Bewohner der Küstenregion und Piraten. Der Angriff ereignete sich demnach am Mittwochabend nahe des Piratenstützpunktes Hobyo.

Bei dem Angriff auf ein Mutterschiff der Piraten seien auch Armee-Helikopter zum Einsatz gekommen, sagte ein Pirat. Ein Bewohner der Region sagte, es habe ein heftiges Gefecht gegeben, das Schiff sei mit Kugeleinschüssen übersät.

Aus welchem Land das Marineschiff stammte, blieb zunächst unklar. Eine Stellungnahme etwa der EU-Anti-Piraten-Mission "Atalanta" oder der NATO lagen zunächst nicht vor.

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SDA-ATS