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Nach der griechischen Regierung und dem deutschen Finanzministerium hat am Donnerstag auch Brüssel Spekulationen über eine bevorstehende Umschuldung des Landes zurückgewiesen. "Das ist Unfug", sagte EU-Kommissionssprecher Amadeu Altafaj Tardio am Donnerstag.

Die EU bleibe zuversichtlich, dass sich Griechenland ab 2013 wieder ohne Hilfe am Markt refinanzieren könne. Allerdings sollten die Laufzeiten der Kredite, mit denen die Euro-Partner Athen durch die Schuldenkrise helfen, verlängert werden. "Das ist in der Pipeline", sagte Altafaj Tardio.

Laut übereinstimmenden Medienberichten bereitet sich auch der Markt darauf vor, die Schulden für Athen zu strecken, um eine Schuldenstreichung bei einer drohenden Pleite abzuwenden.

Der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou beteuerte daraufhin am Mittwochabend im Fernsehen, es habe "keine Gespräche über eine Umschuldung gegeben".

Die Wochenzeitung "Die Zeit" hatte überdies berichtet, die Griechen sollten Geld aus dem Euro-Rettungsfonds erhalten, um eigene Staatsanleihen aufzukaufen und den Markt so zu stabilisieren. Dies dementierte das deutsche Finanzministerium. "Und wir teilen das Dementi enthusiastisch", sagte der EU-Kommissionssprecher am Donnerstag dazu.

Polen erhält Mahnbrief

Die EU-Kommission hat Polen einen Blauen Brief geschickt, weil das Land seine Sparvorgaben aus dem Euro-Stabilitätspakt zu verletzten droht.

Während sich die meisten Augen auf die Sorgenkinder Griechenland, Irland und Portugal richten, hat auch Warschau zunehmend Schwierigkeiten, seine Neuverschuldung in den Griff zu bekommen, erklärte Kommissionssprecher Amadeu Altafaj Tardio am Donnerstag. Das Land bereite zwar eine Rentenreform vor, aber zusätzliche Anstrengungen seien notwendig, so der Sprecher.

2010 betrug die Neuverschuldung in Polen nach Kommissionsberechnungen 7,9 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Das sei ein Prozentpunkt höher als im vergangenen April erwartet, obwohl die Wirtschaftsentwicklung relativ stabil gewesen sei, sagte Altafaj Tardio.

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SDA-ATS