Iouri Podladtchikov hat sich bei seinem Sturz an der WM in Park City schwerer verletzt als zunächst angenommen. Der Zürcher wurde wegen eines Achillessehnenrisses operiert.

Wie nähere Untersuchungen ergaben, hatte sich der 30-jährige Snowboard-Olympiasieger von 2014 beim Sturz im Einfahren zum WM-Final in der Halfpipe in Park City die Achillessehne gerissen. Podladtchikov wurde bereits in der St. Moritzer Klinik Gut operiert.

Die jüngste Verletzung reiht sich bei Podladtchikov ein in das in den letzten Jahren immer umfangreicher gewordene medizinische Bulletin. Seit der russisch-stämmige Schweizer vor fünf Jahren mit Gold in Sotschi den Olymp erklommen hat, zog er sich unter anderem einen Knöchelbruch (2014/15), einen Kreuzbandriss (2017) und eine Hirnblutung zu.

Über die Ausfalldauer machte Swiss-Ski in seinem Communiqué keine Angaben. Podladtchikov war nach geschaffter Qualifikation nur Minuten vor dem Finaldurchgang der besten zehn beim Versuch eines Yolo-Flips gestürzt.

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