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Pöschwies: forensisch-psychiatrische Abteilung eröffnet

Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 2009 - 10:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - In der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf ist eine Abteilung geschaffen worden, in der vor allem Sexual- und Gewaltstraftäter mit einer Persönlichkeitsstörung behandelt werden. Nun wurde die am 1. September eröffnete Station vorgestellt.
Die Schaffung einer Abteilung zur Durchführung einer stationären Massnahme wurde aufgrund des revidierten Strafgesetzbuches nötig. Wichtigste Ziele der stationären Massnahme seien ein deliktfreies Leben zu erreichen und das Rückfallrisiko möglichst nachhaltig zu senken, betonte die Justizdirektion vor den Medien.
So werden in der Pöschwies künftig auf zwei Stationen 24 Straftäter behandelt, die in den meisten Fällen ein Sexual- oder ein Gewaltdelikt begangen haben und unter einer psychischen Störung leiden. Die Strafanstalt in Regensdorf war dafür vor allem deshalb geeignet, weil sie über die geforderten hohen Sicherheitsstandards verfügt.
Abgesehen von minimalen baulichen Veränderungen seien in der Pöschwies keine zusätzlichen Kosten entstanden, heisst es in der Mitteilung der Justizdirektion. Ein Vollzugstag in dieser Forensisch-Psychiatrischen Abteilung sei mit rund 650 Franken halb so teuer wie in einer entsprechenden Hochsicherheitsabteilung einer psychiatrischen Klinik.

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