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Der Genfer MCG-Regierungsratskandidat Mauro Poggia wird verdächtigt, mit seinem Scooter das Diplomatenfahrzeug der iranischen Delegation angefahren zu haben, welche in Genf an den Atomverhandlungen teilnimmt. Poggia versichert, er habe nichts gemerkt und sei deshalb weitergefahren.

Die Pendlerzeitung "20 Minutes" enthüllte die Geschichte in ihrer Ausgabe vom Freitag. Die Genfer Polizei bestätigte den Zusammenstoss, ohne allerdings die Identität des Scooter-Besitzers zu präzisieren. Der Roller-Fahrer habe die hintere Stossstange des gepanzerten Wagens aufgeritzt und seinen Weg ohne anzuhalten fortgesetzt, erläuterte Polizeisprecher Silvain Guillaume-Gentil.

Entsprechend dem Verfahren in solchen Fällen werde der Halter des Scooters vorgeladen. Das in die Sache verwickelte Diplomaten-Fahrzeug gehöre übrigens nicht der iranischen Delegation, sondern dem Kanton Genf oder der Eidgenossenschaft, präzisierte Guillaume-Gentil. Der Zusammenstoss ereignete sich am späteren Mittwochnachmittag in Grand-Saconnex GE.

"Ich habe nicht in Erinnerung, dieses Auto touchiert zu haben", sagte Poggia. Der Nationalrat und Kandidat des Mouvement Citoyens Genevois (MCG) für die Genfer Regierungsratswahlen bestätigte, sich mit seinem Scooter zwischen zwei Fahrzeugen hindurchgeschlängelt zu haben.

Der Politiker und Anwalt beteuerte allerdings, dass er angehalten hätte, wenn er gemerkt hätte, dass es zu einem Zusammenprall gekommen sei. Sein Scooter trage jedenfalls keinerlei Spuren eines Zusammenstosses.

SDA-ATS