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Oh Schreck: Anstatt eines Pokémons entdeckte ein Spieler in Dänemark eine Leiche. (Symbolbild)

Keystone/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Auf Pokémon-Jagd hat ein Mann in Dänemark eine Leiche entdeckt. Statt mit seiner Smartphone-App ein virtuelles kleines Monster zu finden, stiess der 49-Jährige an einem Abwasserkanal auf der Insel Fünen auf die Leiche.

Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch muss die Leiche schon länger dort gelegen haben. "Es war nicht möglich, Geschlecht, Alter oder Identität festzustellen", teilten die Beamten mit. "Die Leiche hat schon eine Weile dort gelegen und war sehr von Wind und Wetter mitgenommen." Die Ermittler wollen nun herausfinden, ob die Person vermisst ist.

Das Handy-Spiel "Pokémon Go", bei dem per App und Handykamera Monsterfiguren an realen Orten gesammelt werden, hat die Polizei in Dänemark in den vergangenen Tagen mehrfach beschäftigt. So drangen Spieler etwa in fremde Gärten, Schulen und auf Baustellen ein oder spazierten verdächtig lange vor der US-Botschaft in Kopenhagen auf und ab, weil sie dort eines der fiktiven Monster vermuteten.

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SDA-ATS