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Polen steht als sechster europäischer WM-Teilnehmer fest. Dank dem 4:2 gegen Montenegro sichern sich die Polen den Sieg in der Gruppe E.

Polen verteidigte seine Tabellenführung nicht ohne zu zittern. Den in den ersten 16 Minuten herausgespielten 2:0-Vorsprung verspielten die Gastgeber in Warschau in der Schlussviertelstunde innerhalb von fünf Minuten. Zwar hätte Polen auch ein Remis gereicht, trotzdem war die Erleichterung über das 3:2 von Robert Lewandowski in der 85. Minute gross.

Lewandowski trug die Polen regelrecht durch die WM-Qualifikation, indem er 16 der 28 Treffer erzielte. Öfter als der Stürmer von Bayern München hat in einer WM-Qualifikation noch nie ein Spieler getroffen. Der Lohn für den Topskorer ist im kommenden Sommer die erstmalige WM-Teilnahme. Die letzten beiden Weltmeisterschaften hatten die Polen verpasst.

Hinter Polen klassierte sich Dänemark, das zum Abschluss daheim gegen Rumänien 1:1 spielte und sich damit die Teilnahme an der im November stattfindenden Barrage sicherte. Tottenhams Christian Eriksen verwertete nach einer Stunde einen Foulpenalty. Die bereits vor der Partie ausgeschiedenen Rumänen glichen in den Schlussminuten in Unterzahl aus.

Schottland verpasst die Barrage

In der Gruppe F, die England schon vor dem letzten Spieltag für sich entschieden hatte, verpasste Schottland den Sprung in die Barrage. Die Mannschaft von Gordon Strachan musste nach dem 2:2 in Slowenien den 2. Platz noch der Slowakei überlassen. Die Schotten führten zur Pause mit 1:0, ehe Roman Bezjak, Teamkollege von Mario Gavranovic beim kroatischen Meister Rijeka, die Partie mit zwei Toren wendete. Schottland gelang in der 88. Minute nur noch der Ausgleich. Ob der 2. Platz der Slowakei, das gegen Malta einen 3:0-Pflichtsieg feierte, zur Barrage-Teilnahme reicht, ist alles andere als sicher. Die Slowakei könnte als schlechtester Zweiter vorzeitig scheitern.

Deutschland schafft makellose Quali

Mit dem Scheitern musste sich Deutschland nie beschäftigten. Der Weltmeister marschierte in der Gruppe C problemlos durch die Qualifikation. In Kaiserslautern gegen Aserbaidschan kam das Team von Joachim Löw zum zehnten Sieg in ebenso vielen Spielen. Beim 5:1 traf Leon Goretzka zweimal, und Sandro Wagner erzielte in seinem fünften Länderspiel das fünfte Tor. Das in dieser Gruppe zweitplatzierte Nordirland bestreitet die Barrage.

Gruppe C:

Resultate: Norwegen - Nordirland 1:0 (0:0). Deutschland - Aserbaidschan 5:1 (1:1). Tschechien - San Marino 5:0 (3:0).

Rangliste: 1. Deutschland* 10/30 (43:4). 2. Nordirland** 10/19 (17:6). 3. Tschechien 10/15 (17:10). 4. Norwegen 10/13 (17:16). 5. Aserbaidschan 10/10 (10:19). 6. San Marino 10/0 (2:51).

* für WM-Endrunde qualifiziert

** in den Playoffs

Gruppe E:

Resultate: Dänemark - Rumänien 1:1 (0:0). Polen - Montenegro 4:2 (2:0). Kasachstan - Armenien 1:1 (0:1).

Rangliste: 1. Polen* 10/25 (28:14). 2. Dänemark** 10/20 (20:8). 3. Montenegro 10/16 (20:12). 4. Rumänien 10/13 (12:10). 5. Armenien 10/7 (10:26). 6. Kasachstan 10/3 (6:26).

* für WM-Endrunde qualifiziert

** in den Playoffs

Gruppe F:

Resultate: Litauen - England 0:1 (0:1). Slowakei - Malta 3:0 (1:0). Slowenien - Schottland 2:2 (0:1).

Rangliste: 1. England* 10/26 (18:3). 2. Slowakei 10/18 (17:7). 3. Schottland 10/18 (17:12). 4. Slowenien 10/15 (12:7). 5. Litauen 10/6 (7:20). 6. Malta 10/1 (3:25).

* für WM-Endrunde qualifiziert

Die direkt qualifizierten Mannschaften (6/10):

Russland (Gastgeber), Belgien, Deutschland, England, Spanien, Polen.

Die Barrage-Teilnehmer (3/8): Italien, Dänemark, Nordirland.

Modus: Die Gruppenersten qualifizieren sich direkt für die WM 2018 in Russland, die besten acht Gruppenzweiten bestreiten eine Barrage (Hinspiel am 9. - 11. November, Rückspiele am 12. - 14. November). Die Auslosung der Barrage-Partien findet am 17. Oktober in Zürich statt.

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SDA-ATS