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Bern - Die Gewerkschaften Kommunikation und transfair begrüssen die Ankündigung des UVEK, die Vorfälle an der Spitze der Post zu analysieren und die Zusammensetzung des Verwaltungsrates zu überdenken. In Sachen Strategie brauche es rasch eine Klärung.
"Es muss gehandelt werden", sagte Peter Heiri von der Gewerkschaft transfair gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) müsse der Post nun strategische Vorgaben machen. Hinter diese müsse sich Verwaltungsratspräsident Claude Béglé dann stellen.
Ohne klare Strategie komme das Thema nicht zur Ruhe, sagte Heiri. Am Zug sei der Bund als Eigner der Post. transfair hatte bereits nach dem Abgang von Post-Konzernchef Michel Kunz Mitte Dezember eine Untersuchung des Bundes gefordert.
"Die Chefetage soll sich zusammenraufen, und die Verantwortung liegt beim UVEK", sagte Fritz Gurtner, Vizepräsident der Gewerkschaft Kommunikation (GeKo). Machtspiele müssten unterbunden werden. Gerade jetzt, während der Diskussion über die Liberalisierung des Postmarktes, dürfe die Post nicht zum Spielball der Politik werden.
Die GeKo erwarte, dass die Vorfälle untersucht würden und es mit der neuen Strategie rasch vorwärts gehe, sagte Gurtner. Die Verlautbarung des UVEK werde begrüsst. Doch es müssten nun Taten folgen. Nötig sei dies nicht zuletzt aus Sicht des Personals.
Seit Mitte Dezember haben drei Spitzenleute die Post verlassen. Zuletzt erklärte Verwaltungsrat Wolfgang Werlé per sofort seinen Rücktritt und begründete dies mit "unterschiedlichen Auffassungen" mit Verwaltungsratspräsident Béglé.

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SDA-ATS