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Bern - Das künftige Schicksal der beiden Berner Jungbären Urs und Berna bewegt in der sommerlichen Medienflaute die Gemüter - und die Herzen der Politiker. Die beiden Bären sollen möglichst in Bern bleiben und nicht weggegeben oder gar getötet werden, lautet die Forderung.
Ausgelöst wurde die Diskussion durch Aussagen von Tierparkdirektor Bernd Schildger im "Sonntagsblick" vom 11. Juli. Der Tierpark müsse in den nächsten anderthalb Jahren für die Jungbären ein neues Zuhause suchen. Ihre Mutter Björk werde ihre Jungen dereinst verstossen.
Schildger schloss auch nicht aus, dass man Urs und Berna einschläfern müsste, wenn man für sie keinen geeigneten Platz finde.
Daraufhin ging ein aufgeregtes Rauschen durch den sommerlichen Blätterwald. Denn noch sind die Bärenbrüder klein und putzig und locken tausende Besucher in den neuen Berner Bärenpark.
Doch ebenso klar ist, dass Urs und Berna nicht immer niedliche Babys bleiben, sondern zu stattlichen Tieren heranwachsen werden, die ihr eigenes Revier brauchen.
Der Berner SVP-Grossrat Thomas Fuchs knüpfte jüngst Kontakte zum Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit. Dieser soll sich laut Fuchs spontan positiv zu einer Übernahme von Urs und Berna geäussert haben. Berlin hat wie Bern einen Bären im Wappen.
Die Zeitung "Blick am Abend" wusste am Mittwoch zu berichten, dass Urs und Berna vielleicht dereinst in Arosa GR leben könnten. Dort sei nämlich ein Bärenpark geplant.
Der Berner FDP-Stadtrat Mario Imhof reichte am Mittwoch sogar eine dringliche Motion ein. Er fordert ein Zusatzgehege im Tierpark Dählhölzli und ein langfristiges "Bärenmanagement" für den Bärenpark. Eine "Abschiebung" der Bären aus der Stadt könne keine Lösung sein.

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SDA-ATS