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Am Rande einer rechtspopulistischen Demonstration Mitte August in Dresden hat die Polizei ein ZDF-Reporterteam vorübergehend an der Arbeit gehindert und festgehalten. (Archivbild)

KEYSTONE/DPA ZB/SEBASTIAN KAHNERT

(sda-ats)

Gut eine Woche nach dem umstrittenen Polizeieinsatz in Deutschland gegen ein ZDF-Reporterteam hat sich die Dresdner Polizei für ihr Vorgehen entschuldigt. Polizeipräsident Horst Kretzschmar traf am Freitag mehrere Vertreter des Mainzer Fernsehsenders.

Der Polizeichef erklärte nach dem Treffen, ihm sei "unverständlich", warum die Journalisten "so lange" festgehalten worden seien und "45 Minuten lang nicht ihrer Arbeit nachgehen konnten". Er bedaure dies "ausserordentlich" und habe zugesichert, dass die Polizei den Vorgang "aufarbeiten" werde.

Das ZDF begrüsste, "dass sich der Polizeipräsident in dem offenen Gespräch für die Art und Weise der polizeilichen Massnahme entschuldigt hat". Die Polizei habe zugesichert, den Vorfall gründlich nachzuarbeiten und ihre bisherige Darstellung entsprechend zu korrigieren.

Der Vorfall hatte sich während eines Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag vergangener Woche in Dresden ereignet. Anhänger der rechtsnationalistischen Partei AfD (Alternative für Deutschland) und der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung hatten in der sächsischen Landeshauptstadt gegen Merkel demonstriert.

Ein Mitarbeiter des sächsischen Landeskriminalamtes (LKA), der privat zu der Kundgebung in Dresden unterwegs war, hatte ein ZDF-Kamerateam verbal attackiert und sich bei der Polizei über die Reporter beschwert. Danach wurde das Kamerateam etwa eine Dreiviertelstunde lang von der Polizei festgehalten.

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SDA-ATS