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Der Grossbrand in Schlieren ZH wurde möglicherweise durch fahrlässig ausgeführte Arbeiten in einer Autowerkstatt ausgelöst. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat am Freitag gegen einen Slowaken ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst eröffnet.

Die Staatsanwaltschaft stellte gemäss einer Mitteilung vom Freitag Antrag auf Untersuchungshaft. Beim Verdächtigen handelt es sich um einen der drei Männer, die am Tag des Feuers in unmittelbarer Nähe zum Brandort festgenommen worden waren.

Seine beiden Landsmänner, die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs ebenfalls in der Werkstatt am Arbeiten waren, wurden am Freitag befragt und danach wieder auf freien Fuss gesetzt.

Brandstiftung schliesst die Staatsanwaltschaft gemäss Mitteilung aus. Die Ermittler hätten bis jetzt keine Hinweise darauf gefunden. Beim Grossbrand in einem Autohandels-Zentrum entstand ein Schaden in der Höhe von rund 2 Millionen Franken. Der Schaden ist damit viel grösser als zunächst angenommen.

Bis zu 200 Autos in Flammen

Nebst einer Werkstatt gingen unter anderem 150 bis 200 Autos sowie vier Cars in Flammen auf. Das Feuer war am Donnerstagmorgen kurz nach 9 Uhr ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Alle Anwesenden konnten rechtzeitig evakuiert werden.

Grosse Auswirkungen hatte der Brand aber auf den Zugverkehr, der in unmittelbarer Nähe zum Areal geführt wird. Während der Löscharbeiten mussten aus Sicherheitsgründen alle vier Gleise gesperrt werden.

Zahlreiche Fernverbindungen in Richtung Bern und Basel sowie S-Bahnen fielen aus oder mussten umgeleitet werden. Erst nach mehreren Stunden konnten die Gleise wieder freigegeben werden.

SBB will Schadenersatz

Den durch den Brand entstandenen Schaden will die SBB nun geltend machen, wie Sprecher Daniele Pallecchi auf Anfrage sagte. Die SBB liste derzeit die verschiedenen Schäden und die dadurch entstandenen Kosten auf. Dazu zählen etwa kleinere Schäden an der Infrastruktur sowie der zusätzliche Personalaufwand.

Da nicht die SBB für den Brand verantwortlich ist, ist das Bahnunternehmen gegenüber den Passagieren nicht schadenersatzpflichtig, wie der SBB-Sprecher weiter sagte. Es habe aber ohnehin nur sehr wenige Reaktionen gegeben. Die Reisenden hätten Verständnis für die aussergewöhnliche Situation gezeigt.

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SDA-ATS