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Aus diesem Haus in Lauterecken holte die Polizei am Freitag mehr als 100 Kilogramm pyrotechnisches Material.

Keystone/DPA dpa/A3643/_HARALD TITTEL

(sda-ats)

Im rheinland-pfälzischen Lauterecken haben Experten der Polizei am Freitag mit dem Abtransport von mehr als 100 Kilogramm hochgefährlicher Feuerwerkskörper und anderer Explosivstoffe aus einem Wohnhaus begonnen.

87 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen räumen.

Das Material gehört einem 18-Jährigen, der bereits vor mehreren Tagen zusammen mit einem 24-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen festgenommen wurde. Die Behörden ermitteln gegen das in Untersuchungshaft sitzende Duo wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und des Verstosses gegen das Sprengstoffgesetz.

Es steht demnach der Verdacht im Raum, dass die Männer an Silvester in der Innenstadt von Kaiserslautern eine Explosion herbeiführen wollten. Ferner wird geprüft, ob sie zu einer rechten Gruppierung gehören. Islamistische Motive schliessen die Ermittler aus.

Die Männer bestreiten, Pläne für eine Explosion gehabt zu haben. Sie wollen das Material lediglich für ein Feuerwerk gesammelt haben.

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SDA-ATS